Familientreffen auf Schloss Dyck. Wie schon in den letzten sieben Jahren kamen sie alle aufs rheinische Schlossfest. Sehen und gesehen werden – Champagner, Lachs und Flaschenbier. Die Spitzen der Gesellschaft trafen sich rings um das herausgeputzte Wasserschloss. Automobile Haute Couture: Ob Rolls Royce oder Mercedes Benz – wer etwas auf sich hielt, ließ sich von Erdmann & Rossi einkleiden. Eine Sammlung der angesagtesten Couturiers traf sich zum Concours D‘Elegance, den Jewels in the Park vor der prächtigen Kulisse der Orangerie.

Noblesse oblige

Natürlich kamen auch die sportlichen Verwandten – eher hemdsärmelig, gleichwohl mit rustikalem Charme: die Bugattis dieser Welt wetteiferten um die Gunst des staunendes Volkes mit den wilden Bentley Boys des Benjafield Racing Club. Hoch ging es her – auch im gepflegt rustikalen Wettstreit, zu dessen Ausrichtung der Schlossherr extra einen Kurs ausgeflaggt hatte, auf dem es sich trefflich runden ließ. Die Motoren dröhnten um die Wette, es roch nach Gummi und Öl – auf dass das Staunen des gemeinen Volkes kein Ende fand… Was die Oldies, die teilweise die 100 reichlich überschritten hatten, noch aus ihren Zylindern pressten, mit welcher Energie sie die Strecke meisterten, rang allenthalben in höchstem Maße Bewunderung ab.

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Wie schon in den letzten sieben Jahren kamen sie alle aufs rheinische Schlossfest. Sehen und gesehen werden – Champagner, Lachs und Flaschenbier. Die Spitzen der Gesellschaft trafen sich rings um das herausgeputzte Wasserschloss. Automobile Haute Couture: Ob Rolls Royce oder Mercedes Benz – wer etwas auf sich hielt, ließ sich von Erdmann & Rossi einkleiden. Eine Sammlung der angesagtesten Couturiers traf sich zum Concours D‘Elegance, den Jewels in the Park vor der prächtigen Kulisse der Orangerie. Natürlich kamen auch die sportlichen Verwandten – eher hemdsärmelig, gleichwohl mit rustikalem Charme: die Bugattis dieser Welt wetteiferten um die Gunst des staunendes Volkes mit den wilden Bentley Boys des Benjafield Racing Club. Hoch ging es her – auch im gepflegt rustikalen Wettstreit, zu dessen Ausrichtung der Schlossherr extra einen Kurs ausgeflaggt hatte, auf dem es sich trefflich runden ließ.

Ein-Fiat-Mefistofele-aus-dem-Jahr-1923 mit 21,7 Litern Hubraum -seinerzeit-das-schnellste-Auto-der-Welt

Die Motoren dröhnten um die Wette, es roch nach Gummi und Öl – auf dass das Staunen des gemeinen Volkes kein Ende fand… Was die Oldies, die teilweise die 100 reichlich überschritten hatten, noch aus ihren Zylindern pressten, mit welcher Energie sie die Strecke meisterten, rang allenthalben in höchstem Maße Bewunderung ab. Aber was ist schon ein Familientreffen ohne die vielen Clans, die – sonst in alle Welt zerstreut – hier zu ihrem jährlichen Treffen zusammenfanden. Und sei es in der letzten Ecke des Miscanthusfeldes, wo es sich auch herrlich plaudern und feiern ließ. Die Lamborghinis, die Porsches, die Cobras, die Morgans – um nur einige zu nennen. Was heißt hier nur feiern: auch etliche von ihnen scheuchten ihre Schätzchen um den Kurs, dass der Kies nur so spritzte! Egal ob auf zwei, drei oder vier Rädern. Sogar zahlreiche ehemals herausragende Zweibeiner wie Renn- und Rallye-Lady Ewy Rosqvist, Renn-Ikone Jochen Mass oder Motorrad- sowie Formel 1 – Weltmeister John Surtees gaben sich die Ehre: in Würde ergraut, aber immer noch topfit. Sie ließen es sich nicht nehmen, Lenkrad und Schalthebel wirbeln zu lassen und den jungen Hüpfern ihre Grenzen aufzuzeigen. Natürlich durften auch die Marketenderinnen nicht fehlen, die neben phantasievollen Hüten und spitzenverbrämten Sonnenschirmchen so manches Utensil feilboten, das die Anwesenden trefflich zu schmücken in der Lage war und natürlich an das Treffen erinnern sollte. Reichlich Speis und Trank wurde ebenfalls überall auf dem Fest dargereicht.

Catering-der-noblen-Art

Allenthalben ließ man es sich gut gehen – besonders auf der Schwarznusswiese, wo aus edelsten Gefährten meist britischer Herkunft stilvolles Picknickgeschirr entladen wurde und Damen wie Herren sich vortrefflich gewandet ein Stelldichein gaben. So gesehen auch in der Allee bei der Pflaumenwiese, jedoch hier ein wenig profaner. Als nach drei herrlichen Tagen – denen selbst Petrus sonnigen Glanz verlieh – die Sieger der zahlreichen Wettbewerbe gekürt waren und die rollenden Kostbarkeiten nebst Besatzungen sich für den Heimweg rüsteten, waren alle einig, sich beim nächsten Familientreffen auf Schloss Dyck wieder die Ehre zu geben… so der Schlossherr sie denn wieder einlüde…

Impressionen von den Classic Days 2013