Stellt Euch vor, Ihr wäret ein weltbekannter Kurator und auf Autosammlungen spezialisiert. Von einem nicht genannt werden wollenden Stifter bekämt Ihr den Auftrag, unter dem Motto „Geld spielt keine Rolle…“ eine Sammlung zusammenzustellen, die die komplette Geschichte des Automobils repräsentiert. Auf Eure Frage nach dem Ausstellungsgebäude lautet die Antwort: „Das gibt es noch nicht.“ Ihr sollt einfach einen bedeutenden Architekten Eures Vertrauens mit Entwurf und Realisierung beauftragen. Seine Aufgabe: ein architektonisches Meisterwerk zu schaffen, das allein dazu dient, die Sammlung optimal in Szene zu setzen. Das wiederum bedeutet, nicht nur die Exponate hinein zu stellen, sondern in ein Ambiente der jeweiligen Epoche eingebettet zu inszenieren.

So, jetzt heißt es erstmal durchschnaufen. Du fährst nach Hause und setzt Deinen „Alessi“-Wasserkessel auf den Herd, um Dir einen beruhigenden Tee zu kochen.

Michael Graves Wasserkocher

Michael Graves Wasserkocher

Wer hat den noch mal entworfen? Ach ja, der Amerikaner Micheal Graves, Professor mit eigenem Architekturbüro – und Freund kubistischer Formensprache. Den Architekten hätten wir also schon mal.

Von der Kutsche ...

Von der Kutsche …

Jetzt zur Sammlung. Es sollte schon ein umfassender Überblick sein, der beim Übergang von der Pferdekutsche zum Automobil beginnt und nicht nur die unterschiedlichen Epochen beleuchtet, sondern auch die sich entwickelnden Technologien berücksichtigt – bis hin zum aktuellen Hybridantrieb.

Ein Toyota Prius Hybrid als Beispiel für den Stand der Evolution

… zum Toyota Prius Hybrid als Beispiel für den Stand der Evolution

Natürlich müssen auch echte „Hingucker“ gefunden werden, Sonderanfertigungen für exzentrische Millionäre, berühmte 4-rädrige Filmstars, aber auch Geschichte schreibende Fahrzeuge für das „gemeine“ Volk. Sport- und Rennwagen sollten vertreten sein, in permanenten Präsentationen oder Sonderausstellungen.

Am Ende monatelanger Planung und jahrlanger Suche nach würdigen Traumautos kann das optimale Ergebnis für uns nur so aussehen wie das Louwman Museum in Den Haag, sodass sogar auf unserer Hochzeitsreise ein fester Programmpunkt hieß: Eine Zeitreise – das Louwman Automuseum.

Mit dem 1914er Dodge fing alles an ...

Mit dem 1914er Dodge Touring Car fing alles an …

Alles begann im Jahr 1934, als der niederländische Dodge-Importeur Pieter Louwman einen 20 Jahre alten Dodge kaufte. Die Straße, in der sich sein „Showroom“ befand, beherbergte sehr zu seinem Leidwesen noch andere Autohändler, die mit ihm um die damals zahlenmäßig überschaubare Kundschaft buhlten. Er brauchte also einen besonderen „Hingucker“ und stellte kurzerhand seinen 1914er Dodge hinter sein größtes Ladenfenster. Damit entstand natürlich noch lange kein Museum, aber der Startschuss zu einer Sammlung, die bis heute zu einer der bedeutendsten weltweit angewachsen ist, war gefallen.

Der Startschuß für eine einzigartige Sammlung

Der Startschuß für eine einzigartige Sammlung

Heute, in zweiter Generation, ist die 1923 gegründete Louwman Gruppe Importeur verschiedener Marken wie Lexus, Toyota, Suzuki und Morgan. Das Unternehmen verfügt über 40 eigene Niederlassungen in den Niederlanden sowie der Tschechischen Republik.

Wer, von Amsterdam kommend, auf der N14 in Richtung Den Haag fährt, kann das imposante Backsteingebäude, das 2010 seiner Bestimmung übergeben wurde, nicht übersehen. Direkt neben dem Museum führt eine eigene Ausfahrt von der Schnellstraße zu den hauseigenen Parkplätzen. Oldtimer dürfen natürlich standesgemäß direkt vor dem Haupteingang parken. Alle anderen müssen in die Tiefgarage. Also stellten auch wir unseren Morgan dekorativ neben die Riesenbüste des Erbauers. Da wir unseren Rundgang vor der Öffnungszeit beginnen durften, konnten wir nun in aller Ruhe fotografieren. Unter fachkundiger ehrenamtlicher Führung von Nico van Dijk fuhren wir zunächst in den dritten Stock zu den Kutschen, dem Beginn der individuellen Mobilität fernab eines Tierrückens.

Dagmar Hensing mit Nico van Dijk

Dagmar Hensing mit Nico van Dijk

Am Start unserer Zeitreise empfing uns nach den Pferdekutschen als eines der ältesten noch existierenden Fahrzeuge ein De Dion, Bouton et Trépardoux Steam Quadricycle aus dem Jahr 1887.

Von 0 auf 60 durch Dampf

Von 0 auf 60 durch Dampf

Damals brauchte es etwa 50 Minuten, bis der Dampfdruck aufgebaut war, um das Gefährt auf immerhin 60 Stundenkilometer zu beschleunigen, oder besser: anzutreiben.

Einer Kutsche ebenfalls nicht unähnlich ist das Columbia Electric Landaulet von 1899.

Nomen est Omen - das Columbia Electric Landaulette von 1899

Nomen est Omen – das Columbia Electric Landaulette von 1899

Ja, bereits im 19. Jahrhundert wusste man die Vorzüge der Elektromobilität zu schätzen: der Motor war kaum vernehmbar, dafür polterten die Reifen auf dem Pflaster und machten synthetische Geräuschquellen zum Erkennen eines Elektroautos überflüssig.

Die ersten ausgestellten Ford-Fahrzeuge stammen aus dem Jahr 1903. Dies Modell A trägt die Fertigungsnummer 80 – weit vor der Erfindung des Fließbandes durch Henry Ford.

Ford Modell A

Ford Modell A

Davon, dass die Museums-Autos auch bewegt werden, zeugt die Teilnahme dieses Ford am berühmten „London-Brighton-Run“ im Jahr 2009, das als das älteste Automobilrennen der Welt gilt und seit 1896 ausgetragen wird, als – endlich – der „Red Flag Act“ aufgehoben wurde. Diese erste Geschwindigkeitsbegrenzung der Welt beschränkte die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Dampfwagen und Automobile innerhalb geschlossener Ortschaften auf 2 Meilen pro Stunde. Außerdem musste ein Fußgänger mit einer roten Flagge in der Hand vor dem Fahrzeug herlaufen, um Passanten vor der heranrasenden Maschine zu warnen. Ein typischer Fall erfolgreicher Lobbyarbeit der Eisenbahngesellschaften und Pferdebesitzer.

Ein Beispiel automobilen Bootsbaus

Ein Beispiel automobilen Bootsbaus

Alle gut 240 ausgestellten Exponate durften wir uns anschauen und eigentlich wären sie uneingeschränkt einer Erwähnung würdig. Doch ein mehr als hundert Seiten langer Blogartikel würde die Geduld unserer geneigten Leserschaft sicher überstrapazieren. Deshalb hier nur eine sehr persönliche Auswahl. Darin findet sich zum Beispiel der Panhard & Levassor X19 Labourdette Skiff-Torpedo von 1912. Was gleichermaßen martialisch wie maritim klingt, entstammt – zumindest was die Karosserie betrifft – einer Schiffswerft, wie man dem „Rumpf“ aus Mahagoni nur unschwer ansehen kann.

Ein Morgan Sport Threewheeler von 1932

Ein Morgan Sport Threewheeler von 1932

Unser erklärter Favorit in der Abteilung der preisgünstigen Automobile für das mobile Volk war eindeutig der Morgan Sport aus dem Jahr 1932 mit 11 PS JAP-Motor – zu seiner Zeit ein veritabler Sportwagen, was die Erfolge der Morgan Threewheeler bei den damaligen, auf der Insel sehr beliebten Trial-Wettbewerbe eindrucksvoll belegten.

Natürlich luden besonders die schönsten der schönen Kreationen zu einer längeren Verweildauer ein! Entworfen für die Reichen ihrer Zeit überboten sich die Karosseriebauer gegenseitig, aus fließenden Formen beeindruckende automobile Skulpturen zu erschaffen.

Bugatti Type 57 Roadster Grand Raid Gangloff

Bugatti Type 57 Roadster Grand Raid Gangloff

Auch von innen ein Traum

Auch von innen ein Traum

Beginnen wir im Jahr 1934, als der Elsässer Gangloff auf der Basis eines Bugatti Type 57 dieses 2-sitzige Meisterwerk schuf.

Jenseits des großen Teiches waren eher heimische Produkte „en Vogue“, wie der 1935er Duesenberg Model SJ Lagrande Dual-Cowl Phaeton.

1935er Duesenberg Model SJ Lagrande Dual-Cowl Phaeton

1935er Duesenberg Model SJ Lagrande Dual-Cowl Phaeton

Der Duesenberg von innen

Der Duesenberg von innen

Mit seinen 320 Pferdestärken und einer Top-Speed von 210 Km/h ein wahrer „Überwagen“! Kunden wie Greta Garbo oder Clark Gable mussten schon damals gut 20.000 Dollar für dieses Automobil „berappen“. Dafür bekam man alternativ gut und gerne 40 Ford-Fahrzeuge. Aber ob dieses Gefährt an Eleganz und Klasse mit den europäischen Spitzenerzeugnissen mithalten konnte, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks… Wir möchten in diesem Wettstreit drei weitere automobile Schätzchen präsentieren:

1936er Mercedes-Benz 500K Spezial Roadster

Da ist zunächst der 1936er Mercedes-Benz 500K Spezial Roadster mit seiner sehr bewegten Historie, natürlich Concours-Gewinner in Pebble Beach: In den 50er Jahren wurde der Wagen von einem Schlachter aus Walsall, einer Industriestadt in den West Midlands, gefahren, der ihn 1956 in seine Scheune stellte und damit irgendwie aus den Augen verlor. Erst 30 Jahre später wurde dieser „Scheunenfund“ wieder entdeckt. Seitdem trägt der Wagen den Spitznamen „Butcher’s Car“. Ein schwedischer Sammler ersteigerte ihn samt Dreck der Scheune und ließ ihn in Deutschland restaurieren. Der spontane Concours-Sieg 1994 zeugt von der Perfektion dieser Restauration.

Talbot Lago T150 SS

Talbot Lago T150 SS „Teardrop Coupé“ von Figoni & Falaschi

Oder das Talbot Lago T150 SS „Teardrop Coupé“ von Figoni & Falaschi, das trotz seiner unbestrittenen Eleganz ein echter Rennwagen ist. Ein baugleiches Auto belegte nämlich 1938 bei den 24 Stunden von Le Mans immerhin den dritten Platz.

Zu den reinrassigen Sportwagen kann auch das Lagonda Lancefield Le Mans Coupé von 1939 gezählt werden.

Lagonda Lancefield Le Mans Coupé von 1939

Lagonda Lancefield Le Mans Coupé von 1939

Für das 24-Stunden-Rennen in Le Mans konstruiert, konnte es leider seine Performance nicht unter Beweis stellen, da zwischen 1940 und 1948 kriegsbedingt keine Rennen stattfanden.

Mein persönlicher Favorit ist aber eindeutig der 2-sitzige Gangloff-Bugatti.

Napier 100-HP Gordon Bennet Racing Car von 1903

Napier 100-HP Gordon Bennet Racing Car von 1903

Jeder Freund der Gattung Renn- und Sportwagen kann sich sowieso in dieser wunderbaren Sammlung so richtig satt sehen – z.B. beim gefühlvoll in Szene gesetzten Napier 100-HP Gordon Bennet Racing Car aus dem Jahr 1903.

Die Maserati-Ecke

Die Maserati-Ecke

Und natürlich kommen auch die Liebhaber der schon damals konkurrierenden italienischen Sportwagenschmieden Maserati und Ferrari auf ihre Kosten, z.B. mit dem Maserati 300S aus dem Jahr 1957 oder dem Maserati A6G Frua Spider von 1956

Zu den sechs Ferrari der Sammlung gehört ein ganz besonderes Exponat: ein Ferrari 500 Superfast Speziale.

Der royale Ferrari 500 Superfast Speziale

Der royale Ferrari 500 Superfast Speziale

Das Wort „Speziale“ signalisiert schon, dass es sich bei dem 1965er Modell um eine Sonderanfertigung handelt, die Enzo Ferrari für seinen Freund Prinz Bernhard der Niederlande maßschneiderte. Daher auch die für einen Ferrari ungewöhnliche grüne Farbe, die sich der Prinz wünschte.

Er schwamm nur unter Wasser - das Fiat 1100 Boat-Car Carrozzeria Coriasco von 1953

Er schwamm nur unter Wasser – das Fiat 1100 Boat-Car Carrozzeria Coriasco von 1953

Kommen wir zur Rubrik „Das ganz ungewöhnliche Auto“. Dazu gehören natürlich Amphibienfahrzeuge. An den Anblick eines Amphicars haben wir uns auf heimischen Gewässern schon gewöhnt. Es tut nicht nur dort zuverlässig seinen Dienst, sondern gehört auch zum Bestand des Museums. Das nächste Exponat werdet Ihr sicher im schwimmenden Einsatz noch nicht gesehen haben. Das Fiat 1100 Boat-Car Carrozzeria Coriasco von 1953 sieht zwar auf den ersten Blick sehr seegängig aus, ist aber nautisch eine glatte Fehlkonstruktion. Artgerechte Nutzung sei deshalb nur im Taucheranzug empfohlen…

Durchaus straßentauglich dagegen ist das Brooke 25/30-HP Swan Car, das sich ein exzentrischer Engländer 1910 für den Einsatz in Kalkutta bauen ließ. Es enthält – wie würde „Q“ sagen – einige Extras: In reinrassiger James-Bond-Manier spritzt es nach vorn Wasser, um unliebsame Bettler zu verscheuchen. Nach hinten wird es etwas ekliger, denn aus einem separaten Tank kann saure Milch unters Volk gegossen werden. Wer jemals mit einem Säugling gefahren ist, der im Auto seine Milchmahlzeit wieder von sich gab, weiß, wie übel das riecht – und altert…

Brooke 25/30-HP Swan Car

Eher praktisch begründet sind die Bürsten an den Reifen, die Elefantendung gar nicht erst in die Garage lassen sollten. Insgesamt sorgte das Gefährt für Menschenaufläufe und Panik unter der Bevölkerung, sodaß schließlich die Polizei intervenierte und dem aufgebrachten Besitzer die Erlaubnis zur Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr verweigerte. Dieser verkaufte es deshalb an den Maharadscha von Nabha, der sogar noch eine fahrbare Kopie für seine Kinder anfertigen ließ.

Der wohl berühmteste Dienstwagen von James Bond

Der wohl berühmteste Dienstwagen von James Bond

Wenn wir schon bei „Q“ und James Bond sind: sein Meisterstück war sicher der Aston Martin DB5 von 1964 aus dem Film „Goldfinger“ mit drehbaren Nummernschildern, Panzerplatte vor der Heckscheibe, eingebauten ausklappbaren Maschinengewehren und vielen weiteren „Extras“. Von den drei „Überlebenden“ der Dreharbeiten steht natürlich auch einer im Museum. Fast alle „Extras“ sind übrigens noch voll funktionsfähig, lediglich die an den Radnaben rotierenden scharfen gezähnten Messer wurden abmontiert.

Das Bankiers-Gespann

Das Bankiers-Gespann

In die lange Reihe der außergewöhnlichen Fahrzeuge passt auch ein Wohnwagengespann aus dem Jahr 1932, das Graham Blue Streak Coupé mit der Curtiss Aerocar Land Yacht, welches sich ein amerikanischer Bankier für die tägliche Fahrt von seinem Wohnsitz auf Long Island in sein Büro in Manhattan bauen ließ. Während sein Chauffeur sich den Anforderungen des Straßenverkehrs stellte, konnte Hugh McDonald mit seiner Sekretärin im nobel ausgestatteten Anhänger bereits arbeiten.

Der Arbeitsplatz im Stau

Der Arbeitsplatz im Stau

Pantry, Toilette und Waschbecken waren natürlich an Bord – nicht jedoch ein Doppelbett, falls Ihr an diese Art des Zeitvertreibs gedacht haben solltet…

Natürlich sind auch echte „Show-Cars“ zu bestaunen – Exponate, die wie der 1985er Challenge I des Schweizers Franco Sbarro direkt von den Automobilsalons rekrutiert wurden.

1985er Sbarro Challenge I

1985er Sbarro Challenge I

Zum Abschluss unseres Rundgangs möchten wir uns noch einem wirklich einzigartigen Fahrzeug widmen. Die Louwman-Gruppe ist auch Importeur der Marke Toyota. Da passt der ausgestellte – zugegebenermaßen nicht im Zustand 1 befindliche – Toyota AA, der erste je gebaute Toyota.

Ein echter Scheunenfund - der erste Toyota

Ein echter Scheunenfund – der erste Toyota

Selbst das Toyota Werksmuseum muss sich mit einem Nachbau begnügen! Evert Louwman war schlicht schneller, als dieses Fahrzeug 2008 in der Nähe von Wladiwostok entdeckt wurde. Der Wagen gehörte seit dem 2. Weltkrieg einem Bauern und ist nachgewiesen der älteste noch existierende Toyota.

Der Fundort des Toyota

Der Fundort des Toyota

Evert reiste einfach mit einem Koffer voller Geld zum damaligen Eigentümer und kaufte ihm das Fahrzeug ab. Anschließend vergingen zwar sieben Monate, bis die russischen Behörden die Auslieferung genehmigten, jetzt aber steht er im Originalzustand im Museum, malerisch direkt neben Dr. Toyodas Schreibtisch.

Dr. Toyodas Schreibtisch

Dr. Toyodas Schreibtisch

Wie lange er dort noch stehen wird, ist nicht ganz klar, weil Evert Louwman gerade ein spezielles Toyota-Museum baut, in dem diese Rarität ein neues Zuhause finden soll.

Der Welt größte Spyker-Sammlung

Der Welt größte Spyker-Sammlung

Da wir uns in den Niederlanden befinden, möchten wir nicht gänzlich unerwähnt lassen, dass das Museum auch über die weltgrößte Sammlung von Spyker-Automobilen verfügt.

Das Spyker 60-HP Four-Wheel Drive Racing Car von 1903

Das Spyker 60-HP Four-Wheel Drive Racing Car von 1903

Darunter das Spyker 60-HP Four-Wheel Drive Racing Car von 1903, das mit mehreren Superlativen aufwartete: der erste Wagen mit 6-Zylinder-Motor und das erste Auto mit Vierrad-Antrieb.

Der historische Marktplatz

Der historische Marktplatz

Erfüllt von diesen besonderen Exponaten, trafen wir uns noch auf dem nachempfundenen historischen Marktplatz bei einer Tasse Kaffee mit Debby van Rijswijk, die geduldig unsere offenen Fragen beantwortete.

Debby van Rijswijk beantwortete alle Fragen

Debby van Rijswijk beantwortete alle Fragen

Unser überaus sachkundiger Guide Nico durfte derweil allein unter den teils neidischen Blicken seiner Kollegen eine kleine Probefahrt mit unserem Morgan genießen –für ihn sogar eine Premiere…

Während unseres ausgedehnten Rundgangs hatte sich der Vorplatz des Museums merklich gefüllt – zahlreiche Mitglieder des TR-Registers gaben sich die Ehre anlässlich einer organisierten Ausfahrt.

Besuch des TR-Registers

Besuch des TR-Registers

Alle Informationen zum Museum, dessen Räumlichkeiten auch für Veranstaltungen zu buchen sind, findet Ihr unter: http://www.louwmanmuseum.nl/

Übrigens – das Louwman Museum bietet Unterhaltung für die ganze Familie: von Original-Kinderautos über die gesamte automobile Vielfalt nebst Fotos sowie Anekdoten bis hin zu zeitgeschichtlichen Ladengeschäften (u.a. einem historischen Hutsalon) in einer kleinen Passage.